Wer einen Wasserkocher ohne Plastik sucht, landet schnell bei Edelstahl oder Glas. Doch auch ein elektrischer Kocher, auf dessen Karton „Edelstahl“ steht, hat in der Regel Dichtungen, einen Deckel mit Innenleben und oft ein Sichtfenster für den Wasserstand. Die bessere Frage lautet deshalb: Welche Teile berühren das Wasser, und sagt Ihnen der Hersteller, woraus sie bestehen?
Wir haben dafür die Studie gelesen, auf die sich fast alle Artikel zum Thema Mikroplastik im Wasserkocher berufen, dazu die Untersuchungen von Öko-Test, die Hinweise des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) und des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL), die Methode von Stiftung Warentest und die einschlägigen EU-Verordnungen. Die Angebote auf amazon.de haben wir Zeile für Zeile durchgesehen. Eigene Labortests haben wir nicht gemacht. Wo eine Angabe fehlt, schreiben wir das dazu.
Das Wichtigste in Kürze
Am wenigsten Nicht-Stahl-Teile hat ein Flötenkessel aus Edelstahl für den Herd. Er braucht weder Sensor noch Dichtung am Boden noch Sichtfenster.
Bei einem elektrischen Kocher kommt es weniger auf das Wort „Edelstahl“ an als darauf, ob der Hersteller die Teile benennt, die mit Wasser in Berührung kommen.
Ein neuer Kunststoffkocher gibt deutlich mehr Partikel ab als ein gebrauchter. In der viel zitierten Studie aus Australien sank die Freisetzung von Nanoplastik nach 150 Kochvorgängen um gut 96 %. Einen Kocher, den Sie seit Jahren benutzen, müssen Sie deshalb nicht sofort entsorgen.
Eine Pflicht, Verbrauchern offenzulegen, welche Kunststoffe in einem Wasserkocher stecken, haben wir in der EU nicht gefunden. Sie müssen nachfragen.
Stiftung Warentest prüft bei Wasserkochern Metalle und Bisphenol A im Wasser, nicht aber Mikroplastik.
Von Sara Ibrahim. Sara Ibrahim recherchiert Haushalts- und Küchenprodukte für Cupindy. Wir werten aus, was Hersteller und Händler selbst über ihre Geräte veröffentlichen, zitieren es im Wortlaut und sagen klar, wo die verfügbaren Informationen aufhören. Zuletzt geprüft am 23. Oktober 2026.
Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen. Wenn Sie über Links auf dieser Seite einkaufen, erhält Cupindy möglicherweise eine Provision. Am Preis ändert sich für Sie nichts, und auch nicht daran, welche Geräte wir empfehlen oder was wir über sie schreiben. Kein Hersteller hat für eine Platzierung bezahlt oder diesen Text vor der Veröffentlichung gesehen.
Die drei Empfehlungen auf einen Blick
Herd, alle Herdarten inkl. Induktion
Was Hersteller oder Angebot zu Kunststoff sagen
Datenblatt: Deckel und Griff aus Edelstahl. Die Beschreibung nennt aber auch „Kunststoff“, ohne das Teil zu benennen
Haken
Ein Käufer meldet einen Deckel, der aufspringt
Cosori Edelstahl-Wasserkocher 1,7 l*
Elektrisch, 2.200 W
Was Hersteller oder Angebot zu Kunststoff sagen
„Alle wasserberührenden Teile“ aus 304-Edelstahl „ohne Kunststoffkontakt“, Dichtung aus Silikon (Angebot)
Haken
Gehäuse wird laut Käufern außen heiß
Elektrisch, 3.000 W, 45 bis 100 °C
Was Hersteller oder Angebot zu Kunststoff sagen
Material laut Angebot „Edelstahl, Kunststoff“
Haken
Ein Käufer berichtet von Kunststoffabrieb am Deckelscharnier
Angaben und Bewertungen: amazon.de, abgerufen am 23. Oktober 2026.
Die Studie, die jeder zitiert
Ende November 2025 erschien in der Fachzeitschrift npj Emerging Contaminants eine Arbeit von Shi und Kollegen von der University of Queensland in Australien. Der Titel: „Release of nanoplastic from polypropylene kettles“. Untersucht wurden acht neue Wasserkocher aus Polypropylen (PP), einem gängigen Kunststoff für Wasserkocher.
Die Forscher haben die Kocher 150 Mal benutzt und gemessen, wie viel Kunststoff ins Wasser gelangt. Bei zwei Kochvorgängen am Tag sind 150 Kochvorgänge nach rund elf Wochen erreicht. Die Werte im Fachartikel beziehen sich auf die Fläche, die mit Wasser in Berührung kommt:
| Zu Beginn | Nach 150 Kochvorgängen | |
|---|---|---|
| Nanoplastik | 0,011 µg/cm² | 0,0004 µg/cm² |
| Mikroplastik | 0,032 µg/cm² | 0,002 µg/cm² |
Für Nanoplastik geben die Autoren den Rückgang selbst an: 96,36 % weniger als beim ersten Kochen. Für Mikroplastik nennen sie keinen Prozentwert. Aus den beiden Zahlen ergibt sich ein Rückgang um rund 94 % (eigene Rechnung).
Zwei weitere Ergebnisse sind für den Alltag interessant. Hartes Leitungswasser (125 ppm) hat die Nanoplastik-Konzentration im Vergleich zu Reinstwasser deutlich gesenkt. Und die Autoren schreiben, dass man die Freisetzung in der ersten Zeit spürbar verringern kann, wenn man die ersten Kochvorgänge wegschüttet, vor allem bei neuen Kochern.
Die Zahl, die oft zitiert wird, stammt nicht aus dem Fachartikel, sondern aus der Pressemitteilung der Universität vom 1. Dezember 2025: „almost 12 million nanoparticles per millilitre“ beim ersten Kochen, 820.000 nach 150 Kochvorgängen. Wichtig ist, worauf sich diese Zahl bezieht. Sie beschreibt den allerersten Einsatz eines fabrikneuen Kochers. Sie beschreibt nicht, was ein Gerät abgibt, das seit zwei Jahren jeden Morgen läuft.
Was die Autoren nicht empfehlen: auf Edelstahl oder Glas umzusteigen. Ihr praktischer Rat beschränkt sich darauf, bei einem neuen Kocher die ersten Füllungen wegzugießen. Wir halten Edelstahl oder Glas aus anderen Gründen für einen vernünftigen Kauf. Diese Studie allein trägt diese Empfehlung aber nicht.
Was heißt das für Ihren Wasserkocher?
Es kommt darauf an, in welcher Lage Sie sind.
Sie benutzen seit Monaten oder Jahren einen Kocher aus Kunststoff. Dann ist der steile Teil der Kurve aus der Studie längst vorbei. Ein überstürzter Neukauf lässt sich mit den Daten nicht begründen. Zwei Gewohnheiten lohnen sich trotzdem: Wir würden auf die Warmhaltefunktion verzichten. Und Wasser, das den ganzen Tag im Kocher stand, sollten Sie nicht erneut aufkochen. Das LGL rät ohnehin, Wasser, das längere Zeit im Wasserkocher gestanden hat, nicht mehr zu verzehren. Ersetzen Sie das Gerät, wenn es verschlissen ist.
Sie haben vor wenigen Wochen einen neuen Kunststoffkocher gekauft. Kochen Sie mehrere Füllungen auf und gießen Sie das Wasser weg, bevor Sie daraus trinken. Das ist genau der Rat aus der Studie.
Sie wollen einen neuen Kocher kaufen. Fragen Sie nicht nur, ob Kunststoff drin ist. Fragen Sie, welche Teile aus Kunststoff sind und ob der Hersteller das offenlegt.
Der deutsche Test von 2019
In Deutschland hat das NDR-Verbrauchermagazin „Markt“ schon 2019 Wasserkocher auf Mikroplastik untersuchen lassen, Öko-Test hat darüber berichtet. Getestet wurden vier Kocher aus Kunststoff, je zwei günstige und zwei Markengeräte, sowie ein Glaskocher, und zwar mit destilliertem Wasser. In den Kunststoffkochern fand das Labor „bis zu 30.000 Partikeln pro Milliliter“, im Glaskocher kaum welche. Grenzwerte gibt es dafür nicht. Prof. Werner Kloas vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) sagte damals, das Risiko „lässt sich noch nicht abschätzen“. Der Rat von Öko-Test: „Am besten verwenden Sie einen Wasserkocher aus Glas oder Metall.“
Das ist ein älterer Test mit nur fünf Geräten. Die Zahlen lassen sich nicht mit der australischen Studie vergleichen, denn die Einheiten sind andere: Partikel pro Milliliter hier, Mikrogramm pro Quadratzentimeter dort. Beide zeigen, dass Kocher aus Kunststoff Partikel abgeben.
Was Hersteller Ihnen in Deutschland offenlegen müssen (und was nicht)
In Kalifornien müssen Hersteller von Kochgeschirr seit einem Gesetz (AB 1200) bestimmte Inhaltsstoffe auf ihrer Website offenlegen. Etwas Vergleichbares haben wir für Deutschland und die EU nicht gefunden. Das hat praktische Folgen für Ihren Kauf.
Die Grundregel steht in der EU-Verordnung 1935/2004 über Materialien, die mit Lebensmitteln in Berührung kommen. Nach Artikel 3 dürfen solche Materialien keine Bestandteile in Mengen an Lebensmittel abgeben, die die menschliche Gesundheit gefährden können. Das gilt auch für die Teile eines Wasserkochers, die mit Wasser in Berührung kommen. Ein besonderes Symbol für Lebensmittelkontakt braucht ein Gegenstand nach Artikel 15 nicht, wenn er offensichtlich für Lebensmittel gedacht ist.
Für Kunststoffteile gilt zusätzlich die Verordnung (EU) 10/2011. Sie legt unter anderem einen Gesamtmigrationsgrenzwert von 10 mg pro dm² fest. Und sie verlangt eine schriftliche Konformitätserklärung. Diese Erklärung ist aber nach Artikel 15 nur „auf allen anderen Vermarktungsstufen als der Einzelhandelsstufe“ vorgeschrieben. Sie geht also an Händler und Weiterverarbeiter, nicht an Sie. Die Unterlagen müssen den Behörden auf Anfrage vorgelegt werden. Eine Pflicht, sie zu veröffentlichen, haben wir nicht gefunden.
Für Sie heißt das:
- Ein Wasserkocher in Deutschland muss die Regeln für Lebensmittelkontakt einhalten. Welche Kunststoffe in welchem Teil stecken, muss Ihnen aber niemand sagen.
- Was Sie erfahren, steht im Angebot oder in der Anleitung, und zwar freiwillig. Lesen Sie den Text deshalb genau, nicht nur den Titel.
- Steht dort nichts, fragen Sie schriftlich beim Hersteller nach. Eine klare Antwort ist ein gutes Zeichen. Eine ausweichende ist ebenfalls eine Auskunft.
Die fünf Kunststoffteile im „Edelstahl“-Wasserkocher
Wer einen Wasserkocher mit Edelstahl innen sucht, schaut meist auf die Wand. Die Wand ist aber selten das Problem. Bei einem elektrischen Kocher gibt es fünf andere Stellen, an denen Wasser oder Dampf auf etwas anderes als Stahl treffen kann.
- Die Deckeldichtung. Ein Ring, der den Deckel abdichtet und mitten im Dampf sitzt. Oft ist es Silikon. Den Werkstoff nennen viele Hersteller nicht.
- Die Innenseite des Deckels. Hier kondensiert der Dampf und tropft zurück ins Wasser. Ein Deckel kann außen aus Stahl sein und innen aus Kunststoff.
- Das Sichtfenster für den Wasserstand. Meist ein Kunststoffstreifen, der unterhalb der Wasserlinie in die Wand eingesetzt ist, mit eigener Dichtung. Ohne Fenster entfällt dieses Teil, dafür füllen Sie nach Markierungen im Inneren.
- Der Rahmen des Kalkfilters im Ausguss. Oft heißt es „Edelstahlsieb“. Das Sieb mag aus Stahl sein, der Rahmen darum herum muss es nicht. Die meisten Filter lassen sich herausnehmen.
- Die Dichtung am Temperaturfühler. Bei Kochern mit Temperaturwahl ist das das Nicht-Stahl-Teil, das am tiefsten im Wasser liegt. Viele Hersteller erwähnen sie nicht.
Silikon an diesen Stellen ist üblich und für sich genommen kein Grund zur Sorge. Das Problem ist ein anderes: Sie erfahren meist nicht, was verbaut ist.
Zwei Angebote auf amazon.de zeigen, wie unterschiedlich das aussehen kann. Cosori schreibt bei seinem Edelstahl-Kocher, alle wasserberührenden Teile bestünden aus 304-Edelstahl „ohne Kunststoffkontakt“, und benennt im selben Text die Dichtung: lebensmittelechtes Silikon. Die Füllstandsanzeige liegt laut Angebot innen, ein Käufer beschreibt eingeprägte Markierungen statt eines Fensters. Rommelsbacher gibt beim WK 3000 als Material „Edelstahl, Kunststoff“ an und wirbt mit einer beidseitigen Füllstandsanzeige. Woraus diese besteht, steht nicht im Angebot. Und Käufer beschreiben Kunststoffteile im Scharnier des Deckels, dazu unten mehr.
Auch „ohne Kunststoffkontakt“ ist nicht dasselbe wie „ohne Silikon“. Cosori sagt das selbst, indem es die Silikondichtung nennt. Genau diese Offenheit ist der Grund, warum der Kocher in unserer Auswahl steht.
Nickel, Metalle und Edelstahl
Wer Kunststoff meiden will, landet bei Metall. Dann stellt sich die nächste Frage: Gibt Edelstahl selbst etwas ab? Wer einen schadstofffreien Wasserkocher sucht, sollte die deutschen Daten dazu kennen.
Das BfR hat 2015 Kaffeemaschinen und elektrische Wasserkocher auf die Freisetzung von Metallen untersucht. Das Ergebnis für die Kocher: „Die elektrischen Wasserkocher setzten nur geringe Metallmengen frei.“ Gesetzliche Grenzwerte für Metalle aus solchen Geräten gibt es laut BfR nicht.
Das LGL in Bayern hat 2012 sechzehn Wasserkocher auf Nickel geprüft. Bei allen lag der Wert „deutlich unter 0,05 mg/l“. Das LGL schreibt aber auch: „Mit Nickel überzogene Heizspiralen können jedoch weit mehr als 0,05 mg Nickel/l in das Wasser abgeben, besonders nach dem Entkalken.“ Das Risiko liegt demnach bei vernickelten Heizspiralen. Für Menschen mit einer Nickelallergie ist das relevant: Laut LGL kann die Aufnahme über den Mund „zu einem Aufflackern einer bereits bestehenden Nickelallergie führen“.
Das LGL gibt dazu drei Hinweise, die ersten beiden mit Verweis auf den Europarat:
- Entkalken Sie den Kocher so selten wie möglich.
- Gießen Sie nach dem Entkalken das Wasser der ersten fünf Kochvorgänge weg.
- Kochen Sie einen neuen Wasserkocher vor der ersten Benutzung zwei- bis dreimal mit frischem Wasser aus.
Öko-Test hat in Heft 12/2019 fünfzehn Wasserkocher geprüft. Ein Gerät gab „zu viel Nickel ins Wasser“ ab. Öko-Test ordnet das selbst ein: „Für gesunde Menschen ist die analysierte Menge nicht gefährlich.“ Relevant ist der Befund für Allergiker. In demselben Test fiel ein Kocher durch „mit bloßem Auge erkennbare Plastikteilchen“ auf, bei einem Gerät fand das Labor „auffallend hohe Werte an giftigem Antimon und Brom im Griffmaterial“. Eine Mikroplastik-Analyse floss nicht in die Bewertung ein, sie „bleibt als Stichprobe unberücksichtigt“.
Noch ein Befund aus diesem Test, der gegen Glas und Metall spricht: Neun Kocher aus Glas oder Metall wurden außen sehr heiß, einer über 97 °C. „Die getesteten Wasserkocher aus Plastik haben dieses Problem nicht.“ Wer kleine Kinder im Haushalt hat, sollte das in die Rechnung aufnehmen.
Was Stiftung Warentest prüft und was nicht
Wer nach „Wasserkocher Stiftung Warentest“ sucht, findet den Test aus Heft 3/2025, veröffentlicht am 26. Februar 2025. Geprüft wurden 13 Wasserkocher und zwei Heißwasserspender. „Insgesamt zehn der Geräte sind gut, die restlichen befriedigend.“ Welches Gerät vorn liegt, steht hinter der Bezahlschranke. Wir nennen deshalb keinen Testsieger.
Wichtiger für dieses Thema ist die Methode. Unter „Schadstoffe“ hat Warentest gemessen, wie viel Aluminium, Chrom, Cadmium, Kupfer, Nickel, Zinn und Bisphenol A in Wasser übergeht, das 24 Stunden im Kocher stand. Weitere Kunststoffbestandteile, PFAS und Mikroplastik gehörten laut der Methodenseite nicht dazu.
Bei den Schadstoffen steht ein „gut“ also für Metalle und BPA im Wasser. Über Mikroplastik sagt es nichts. Das ist kein Vorwurf an den Test, sondern eine Frage dessen, was gemessen wurde. Wenn ein Angebot mit einem Warentest-Ergebnis wirbt, gilt das Urteil nur für das, was geprüft wurde.
Auch „BPA-frei“ gehört hierher. Bisphenol A ist ein Stoff, den Warentest misst. Ein Kocher ohne BPA kann trotzdem Kunststoffteile haben, nur eben aus einem anderen Kunststoff.
Glas, und warum „Borosilikat“ nur ein Wort ist
Bei der Frage Glas oder Edelstahl wirkt Glas auf den ersten Blick wie die sauberste Lösung. Im Test von 2019 gab der Glaskocher kaum Partikel ab. Zwei Dinge sollten Sie trotzdem wissen.
Erstens ist bei einem Glaskocher nur der Zylinder aus Glas. Deckel, Griff, der Ring am Boden und die Dichtungen sind in aller Regel aus Kunststoff. Welcher Kunststoff, nennt kaum ein Hersteller.
Zweitens können Sie nicht nachprüfen, ob das Glas wirklich Borosilikatglas ist. Die Glasart erkennen Sie mit bloßem Auge nicht. Eine deutsche oder EU-Regel, nach der die Glasart bei Wasserkochern angegeben werden muss, haben wir nicht gefunden.
Es gibt einen Test, der im Labor funktioniert, im Laden aber nicht. Borosilikatglas lasse sich an seiner Brechzahl von 1,474 erkennen, schreibt das Glasbläser-Labor der Yale University (US-Quelle). Taucht man das Glas in eine Flüssigkeit mit ähnlicher Brechzahl, etwa Mineralöl oder wasserfreies Glycerin, verschwindet es. Für ein fertiges Gerät mit Elektronik im Boden ist das unpraktisch. Verlassen Sie sich in der Praxis darauf, ob der Hersteller Borosilikat ausdrücklich angibt.
Dass Glas nicht automatisch kunststofffrei bedeutet, zeigt ein Fall aus dem EU-Schnellwarnsystem Safety Gate. Zu Wasserkochern der Marke MICHELINO (1.800 W, 1,8 l), darunter ein Glasmodell, gab es Meldungen wegen kurzkettiger Chlorparaffine (SCCP) im Kunststoff von Stecker und Kabel. Das betrifft Stecker und Kabel, nicht das Wasser, aber es zeigt, wie viel Kunststoff auch an einem Glaskocher hängt.
Gusseisen: Tetsubin oder Teekanne?
Ein unbeschichteter japanischer Tetsubin ist zum Wasserkochen gemacht. Eine gusseiserne Teekanne mit Emaille innen ist es nicht. Von außen können sie sich ähnlich sehen.
Der japanische Hersteller Iwachu schreibt in seiner Pflegeanleitung für Teekannen (Kyusu): „The inside of the teapot is enamel-treated.“ Und unmissverständlich: „You can't boil water. No open flames allowed.“ In diesen Kannen wird Tee aufgegossen, nicht Wasser gekocht.
Bei Angeboten für „Gusseisen-Wasserkessel“ lohnt ein Blick auf die Fotos. Ein Siebeinsatz aus Metallgewebe ist ein deutlicher Hinweis auf eine Teekanne. Für Gusseisen haben wir auf amazon.de kein Angebot geprüft und nennen deshalb kein Modell.
Was wirklich schiefgeht: Rückrufe
Die Rückrufe, die wir gefunden haben, haben mit Mikroplastik nichts zu tun. Es geht um heißes Wasser, um Hitzebeständigkeit und um Schadstoffe im Kunststoff von Stecker und Kabel.
Drei Fälle aus Deutschland und der EU:
- ZWILLING Enfinigy 1,5 l und Enfinigy Pro 1,5 l. Zwilling hat diese beiden Wasserkocher in Deutschland zurückgerufen, die Rückrufseite trägt das Datum 2. April 2026. Stiftung Warentest hatte am 26. März 2026 darüber berichtet. Laut Zwilling kann es passieren, dass „sich der Griff der Wasserkocher lockert oder abbricht. Dabei kann unkontrolliert heißes Wasser austreten.“ Und: „In einem Fall ist es bereits zu Verbrennungen 2. Grades gekommen.“ Zwilling bittet, die Nutzung der betroffenen Geräte sofort einzustellen und Kontakt aufzunehmen. Laut test.de betrifft der Rückruf nur die 1,5-Liter-Modelle, nicht die 1-Liter-Versionen, und Erstattungen sind geplant. Kontakt: Rückrufseite von Zwilling.
- MICHELINO, 1.800 W, 1,8 l. Safety-Gate-Meldungen SR/04472/25, SR/04482/25 und SR/00071/26, wegen kurzkettiger Chlorparaffine im Kunststoff von Stecker und Kabel (Bericht auf produktwarnung.eu vom 16. Januar 2026).
- TEDi, Wasserkocher aus Kunststoff, 2024. Rückruf wegen mangelnder Hitzebeständigkeit und Stromschlaggefahr (produktwarnung.eu, 23. Oktober 2024).
Bevor Sie einen gebrauchten oder neuen Kocher in Betrieb nehmen, lohnt sich ein kurzer Blick auf produktwarnung.eu oder in die Safety-Gate-Datenbank der EU. Das dauert eine Minute.
Zwei, die aussehen wie die Antwort und es nicht sind
Der ZWILLING Enfinigy 1,5 l. Ein bekanntes Markengerät. Er ist aber zurückgerufen, weil sich der Griff lösen oder abbrechen kann (siehe oben). Ob ein anderes Zwilling-Modell betroffen ist, klären Sie direkt beim Hersteller.
Der „Gusseisen-Kessel“ mit Siebeinsatz. Er wirkt wie die kunststofffreie Lösung schlechthin. Ist innen Emaille und auf den Fotos ein Sieb zu sehen, spricht das für eine Teekanne. Wasser darin zu kochen, schließt zumindest Iwachu für seine emaillierten Kannen ausdrücklich aus.
Was wir tatsächlich kaufen würden
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Wir haben die Auswahl für Deutschland neu getroffen und jedes Modell einzeln auf amazon.de geprüft: Ist es lieferbar, gibt es Bewertungen von Käufern in Deutschland, was steht im Angebot? Geblieben sind drei.
1. WMF Flötenkessel 2,0 l: der einfachste Aufbau
Herd, alle Herdarten inklusive Induktion
Ein Flötenkessel für den Herd ist die einfachste Antwort auf die Frage nach einem Wasserkocher ohne Plastik. Kein Heizelement, kein Temperaturfühler, keine Bodendichtung, kein Sichtfenster.
Laut Angebot besteht der Kessel aus „Cromargan Edelstahl 18/10, poliert“, fasst 2 l und misst 20,5 x 24,5 x 20 cm. Der TransTherm-Boden eignet sich für alle Herdarten, auch für Induktion. Im Datenblatt des Angebots sind Deckel und Griff als Edelstahl angegeben. In der Beschreibung steht aber auch „Kunststoff – spülmaschinengeeignet“. Welches Teil aus Kunststoff ist, sagt das Angebot nicht. Wir schreiben deshalb nicht, dieser Kessel sei kunststofffrei. Wenn Ihnen das wichtig ist, fragen Sie bei WMF nach.
Auf amazon.de hat der Kessel 4,2 von 5 Sternen bei 672 Bewertungen. In einer Bewertung von 2022, die 31 Käufer hilfreich fanden, heißt es, der Deckel springe auf und heißer Dampf trete aus. Ein Käufer schrieb im August 2026, die negativen Bewertungen bezögen sich auf eine ältere Serie. Das ist eine Kundenaussage, keine Herstellerangabe.
Der Haken: Der Kessel hat weder Temperaturwahl noch Abschaltautomatik, Sie müssen beim Pfeifen selbst zum Herd. Ein Käufer meldete 2020, auf seinem Induktionsherd habe der Kessel 2 l Wasser erst nach etwa zehn Minuten zum Kochen gebracht. Das ist eine einzelne Kundenaussage.
2. Cosori Edelstahl-Wasserkocher 1,7 l: die klarste Angabe zu den Innenteilen
Cosori Edelstahl-Wasserkocher 1,7 l*
Elektrisch, 2.200 W
Unter den elektrischen Kochern, die wir gelesen haben, macht dieses Cosori-Angebot die deutlichste Aussage zu den Teilen, die das Wasser berühren. Wörtlich: „Alle wasserberührenden Teile bestehen aus lebensmittelechtem 304-Edelstahl ohne Kunststoffkontakt“. Die Wand ist laut Angebot 0,4 mm stark. Die Dichtung benennt Cosori selbst: lebensmittelechtes Silikon. Dazu kommen ein Strix-Thermostat, 2.200 W und 1,7 l Fassungsvermögen. Das Angebot nennt außerdem „SGS-geprüft“, ohne zu sagen, worauf sich die Prüfung bezieht.
Die Füllstandsanzeige liegt laut Angebot innen. Ein Käufer beschreibt eingeprägte Markierungen statt eines Sichtfensters. Damit entfällt eines der fünf Kunststoffteile von oben, Sie füllen dafür nach Markierung.
Eine Sternebewertung nennen wir hier nicht: Am 23. Oktober zeigte das Angebot auf amazon.de zunächst 4,4 von 5 Sternen bei 684 Bewertungen, wenige Stunden später gar keine Bewertungen mehr. In den Bewertungen, die wir vorher gelesen haben, betraf die Kritik vor allem das Gehäuse: Es ist einwandig und wird außen heiß, ein Käufer erwähnt einen Warnaufkleber. Weitere Punkte aus einzelnen Bewertungen: Das Gerät sei laut, das Kabel kurz und der Deckel schwer zu öffnen. Das heiße Gehäuse passt zu dem, was Öko-Test 2019 bei Metallkochern allgemein festgestellt hat.
3. Rommelsbacher WK 3000: Temperaturwahl, mit einem Vorbehalt
Elektrisch, 3.000 W, 45 bis 100 °C
Wer Wasser für grünen Tee nicht immer auf 100 °C bringen will, braucht einen Wasserkocher mit Temperatureinstellung. Der Rommelsbacher WK 3000 bietet laut Angebot 45 bis 100 °C in sechs Stufen, 30 Minuten Warmhaltefunktion, 3.000 W bei 230 V und 1,7 l. Der Filter ist laut Angebot aus Edelstahl und herausnehmbar, der Kannenboden ist geschlossen. Die Warmhaltefunktion können Sie ungenutzt lassen. Das Gerät wiegt 1,05 kg und ist laut Angebot nur für die Handwäsche gedacht.
Das Materialfeld im Angebot lautet „Edelstahl, Kunststoff“. Im Titel steht „Stiftung Warentest Sieger 3/2025“. Das ist die Angabe des Verkäufers. Die Testergebnisse von Warentest liegen hinter einer Bezahlschranke, wir konnten den Titel nicht selbst prüfen. Und denken Sie daran, was Warentest misst: Metalle und BPA, kein Mikroplastik.
Der Haken: In einer Ein-Stern-Bewertung vom Dezember 2025, die 125 Käufer hilfreich fanden, berichtet ein Käufer, nach etwa zehnmaligem Öffnen und Schließen des Deckels schwömmen die ersten Kunststoffpartikel im Wasser, verursacht durch zwei aneinander reibende Plastikteile im Scharnier. Bewertungen vom April und Mai 2026 bemängeln, dass sich der Deckel nur etwa 30 Grad weit öffnen lässt. In einer Bewertung von 2023, die der Verfasser später ergänzt hat, heißt es, die Deckelfeder sei nach 18 Monaten gebrochen. Das sind Kundenberichte, kein Test, und der Abrieb ist ein einzelner Bericht. Wir lassen das Gerät in der Auswahl, weil die Temperaturwahl ein echter Grund für einen Elektrokocher ist. Wenn Sie den WK 3000 kaufen, sehen Sie sich das Scharnier in den ersten Wochen genau an und achten Sie auf Partikel im Wasser.
Die Bewertung auf amazon.de lautet 4,2 von 5 Sternen bei 519 Bewertungen. Dieselbe Zahl erscheint auch beim Reisemodell WK 1000, sie gilt also für mehrere Varianten.
Was wir nicht besetzen konnten
Glaskocher. Glaskocher haben wir für diese Auswahl nicht im Einzelnen geprüft. Deshalb empfehlen wir hier keinen.
Gusseisen zum Wasserkochen. Einen unbeschichteten Tetsubin haben wir auf amazon.de nicht geprüft.
Die 60-Sekunden-Prüfung für jeden Wasserkocher
Mit diesen Schritten prüfen Sie auch Modelle, die hier nicht vorkommen.
- Lesen Sie den Satz über die wasserberührenden Teile. Nicht den Titel, sondern die Beschreibung oder die Anleitung. Fehlt dieser Satz, wissen Sie nichts über das Innere.
- Fragen Sie schriftlich nach, wenn nichts dasteht. Bitten Sie den Hersteller zu nennen, welche Teile mit Wasser oder Dampf in Berührung kommen und woraus sie bestehen.
- Suchen Sie auf den Fotos ein Sichtfenster. Ein Fenster in der Wand heißt: Kunststoff unterhalb der Wasserlinie.
- Schauen Sie sich den Filter im Ausguss an. Ein Rahmen um das Sieb ist meist nicht aus Stahl, lässt sich aber oft herausnehmen.
- Prüfen Sie auf Rückrufe. Suchen Sie Marke und Modell auf produktwarnung.eu oder in der Safety-Gate-Datenbank der EU.
- Bei Gusseisen: Ein Siebeinsatz spricht für eine Teekanne. Darin wird kein Wasser gekocht.
- Kochen Sie einen neuen Kocher vor der ersten Nutzung zwei- bis dreimal aus und gießen Sie das Wasser weg. So rät es das LGL, und bei Kunststoffkochern deckt es sich mit dem Rat aus der australischen Studie.
Häufige Fragen
Sollte ich meinen Wasserkocher aus Kunststoff wegwerfen?
Nicht überstürzt, wenn Sie ihn schon Monate oder Jahre benutzen. In der Studie der University of Queensland sank die Freisetzung von Nanoplastik zwischen dem ersten und dem 150. Kochvorgang um gut 96 %. Ein älterer Kocher hat den steilen Teil der Kurve hinter sich. Verzichten Sie auf die Warmhaltefunktion und ersetzen Sie das Gerät, wenn es verschlissen ist.
Woher kommt die Zahl von fast 12 Millionen Partikeln pro Milliliter?
Aus der Pressemitteilung der University of Queensland vom 1. Dezember 2025. Sie beschreibt den ersten Kochvorgang in einem fabrikneuen Kocher. Der Fachartikel selbst gibt die Menge in Mikrogramm pro Quadratzentimeter benetzter Fläche an. Nach 150 Kochvorgängen nennt die Pressemitteilung 820.000 Partikel pro Milliliter.
Macht hartes Wasser das Problem schlimmer?
Nein, eher im Gegenteil. In der Studie senkte hartes Leitungswasser die Nanoplastik-Konzentration im Vergleich zu Reinstwasser deutlich, es erhöhte sie nicht.
Gibt ein Wasserkocher aus Edelstahl Nickel ab?
In geringen Mengen. Das BfR fand bei elektrischen Wasserkochern „nur geringe Metallmengen“, das LGL bei 16 Kochern Nickelwerte „deutlich unter 0,05 mg/l“. Mehr Nickel können laut LGL vernickelte Heizspiralen abgeben, besonders nach dem Entkalken. Für gesunde Menschen hält Öko-Test die gemessenen Mengen nicht für gefährlich. Wer eine Nickelallergie hat, sollte die Hinweise des LGL zum Entkalken befolgen. Unsere Schlussfolgerung daraus, kein Satz des LGL: Ein geschlossener Kannenboden hat keine offen liegende Heizspirale.
Ist ein Wasserkocher aus Glas besser?
Beim Mikroplastik-Test von 2019 gab der Glaskocher kaum Partikel ab. Allerdings ist nur der Zylinder aus Glas, Deckel, Griff, Bodenring und Dichtungen sind meist aus Kunststoff. Ob das Glas Borosilikat ist, können Sie nicht selbst prüfen. Verlassen Sie sich auf eine ausdrückliche Angabe des Herstellers.
Kann ich in einer gusseisernen Teekanne Wasser kochen?
Nicht in einer emaillierten. Iwachu schreibt für seine emaillierten Kannen: „You can't boil water.“ Zum Wasserkochen ist nur ein unbeschichteter Tetsubin gedacht. Ein Siebeinsatz auf den Fotos spricht für eine Teekanne.
Elektrisch oder Herd: Was ist die bessere Wahl?
Ein Flötenkessel aus Edelstahl hat die wenigsten Teile, die nicht aus Stahl sind: keine Bodendichtung, keinen Temperaturfühler, keinen Stecksockel, kein Sichtfenster. Ein Elektrokocher ist schneller und bietet oft eine Temperaturwahl, dafür hat er mehrere Dichtungen. Wenn Sie elektrisch kochen wollen, entscheidet die Frage, ob der Hersteller die Materialien offenlegt.
Wie oft sollte ich den Wasserkocher entkalken?
So selten wie möglich, rät das LGL mit Verweis auf den Europarat. Gießen Sie nach dem Entkalken das Wasser der ersten fünf Kochvorgänge weg. Hintergrund ist das Nickel, das vernickelte Heizspiralen gerade nach dem Entkalken abgeben können. Wie Sie am besten entkalken, ist ein eigenes Thema, das wir hier nicht behandeln.
Was wir tatsächlich tun würden
- Sie wollen möglichst wenig, das nicht aus Stahl ist: einen Flötenkessel aus Edelstahl für den Herd, zum Beispiel den WMF Flötenkessel 2,0 l. Fragen Sie bei WMF, welches Teil aus Kunststoff ist.
- Sie wollen elektrisch und eine klare Herstellerangabe: den Cosori Edelstahl-Wasserkocher. Rechnen Sie mit einem heißen Gehäuse.
- Sie brauchen Temperaturwahl: den Rommelsbacher WK 3000, mit offenem Auge für das Deckelscharnier.
- Sie haben schon einen Kunststoffkocher, der seit Jahren läuft: behalten, Warmhaltefunktion auslassen, später ersetzen.
Was wir nicht tun würden: einen funktionierenden, älteren Kocher nur wegen einer Schlagzeile wegwerfen, einen Kocher nach dem Wort „Edelstahl“ im Titel kaufen, ohne die Beschreibung gelesen zu haben, oder in einer emaillierten Gusseisenkanne Wasser kochen.
Mehr zum Thema: Was in Titanpfannen wirklich steckt: acht Marken im Faktencheck · Waffeleisen ohne PFAS: Keramik, Gusseisen oder unbeschichtet?
Geprüfte Quellen
Deutschland und EU
- Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR): Mitteilung 041/2015 vom 9. November 2015, Freisetzung von Metallen aus Kaffeemaschinen und elektrischen Wasserkochern.
- Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL): Untersuchung von Wasserkochern auf Nickel, 2012.
- Öko-Test: Mikroplastik: Gefahr aus dem Wasserkocher, 21. März 2019 (Labortest des NDR-Magazins „Markt“).
- Öko-Test: Test von 15 Wasserkochern, Heft 12/2019: Die besten aus Edelstahl, Glas und Plastik und Geräte oft nicht sicher genug.
- Stiftung Warentest: Wasserkocher im Test, Heft 3/2025, und Prüfmethode.
- Stiftung Warentest: Rückruf: Zwilling ruft Wasserkocher zurück, 26. März 2026.
- ZWILLING: Rückrufseite Wasserkocher, Datum 2. April 2026.
- produktwarnung.eu: Safety-Gate-Meldung zu MICHELINO-Wasserkochern, 16. Januar 2026; Rückruf TEDi-Wasserkocher, 23. Oktober 2024.
- Verordnung (EG) Nr. 1935/2004 über Materialien und Gegenstände, die mit Lebensmitteln in Berührung kommen: Text auf EUR-Lex.
- Verordnung (EU) Nr. 10/2011 über Materialien und Gegenstände aus Kunststoff: Text auf EUR-Lex.
International
- Shi K. et al.: Release of nanoplastic from polypropylene kettles, npj Emerging Contaminants, Bd. 1, Artikel 16, 30. November 2025. Australien.
- University of Queensland: Pressemitteilung vom 1. Dezember 2025. Australien.
- Iwachu: Pflegeanleitung für Teekannen (Kyusu). Japan.
- Yale University, Scientific Glassblowing Laboratory: Glass facts. USA.
- Kalifornien, AB 1200 (Safer Food Packaging and Cookware Act, 2021): Offenlegungspflicht für Kochgeschirr-Hersteller. USA.
Angebote
- Angebote und Bewertungen auf amazon.de für WMF, Cosori und Rommelsbacher, abgerufen am 23. Oktober 2026.
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